Fallstudien
Krankengeschichte – Aufzeichnung 1
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Krankengeschichte – Aufzeichnung 2
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Krankengeschichte – Aufzeichnung 3
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Krankengeschichte – Aufzeichnung 5
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Krankengeschichte – Aufzeichnung 6
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Krankengeschichte – Aufzeichnung 1

FetalCare meldete, das die 'Kriterien für Normalität' nicht
erfüllt wurden, begründet auf: Keine Episoden hoher Variation
und keine Beschleunigungen.
33. Schwangerschaftswoche. Gravida 3, Para 2.
Die Mutter wurde mit schwerer Präeklampsie eingewiesen. Das Baby
wurde am folgenden Tag durch Kaiserschnitt (KS) ohne Wehen entbunden.
Es war keine Wiederbelebung notwendig. Das Baby war weiblich und wog
1959 g. (Das liegt zwischen der 10. und 50. Zentile für das Gestationsalter.)
Die Apgar-Scores lagen bei 7 bei einer Minute und bei 10 bei fünf
Minuten.
Arterieller pH-Wert 7,22 Basendefizit 5,2
Venöser pH-Wert 7,25 Basendefizit 5,6
Das Baby wurde wegen seiner Prämaturität zur Beobachtung in
die SCBU gebracht und verließ diese nach 6 Tagen, Kategorie "bereit
für die Entlassung nach Hause".
Dieses Beispiel veranschaulicht die Tendenz, dass eine niedrige STV
mit fetaler Azidämie assoziiert wird.
Krankengeschichte – Aufzeichnung 2

FetalCare meldete, dass die 'Kriterien für Normalität' nicht
erfüllt wurden, begründet auf: Kurzzeitvariation (ms) 3,0,
unnormal niedrig und suchen nach dem sinusoidalen Rhythmus, Warnung:
Stark abnormal 34.
Schwangerschaftswoche, Gravida 2, Para 1.
Es wurde ein fetaler Notfall diagnostiziert. Das Baby wurde durch KS
ohne Wehenam Tag nach dieser Aufzeichnung entbunden. Wiederbelebung
wurde durch intermittierende Überdruckbeatmung (intermittent positive
pressure ventilation, IPPV) über Gesichtsmaske ausgeführt.
Das Baby war weiblich and wog 2010 g. (Das liegt zwischen der 10. und
50. Zentile für das Gestationsalter.)
Die Apgar-Scores lagen bei 8 bei einer Minute und bei 10 bei fünf
Minuten.
Arterieller pH-Wert 6,99 Basendefizit 13,3
Venöser pH-Wert 7,01 Basendefizit 11,4
Das Baby wurde wegen seiner Prämaturität zur Beobachtung in
die SCBU gebracht und verließ diese nach 12 Tage, Kategorie "bereit
für die Entlassung nach Hause".
Dieses Beispiel veranschaulicht die Tendenz, dass eine STV <3ms mit
fetaler Azidämie assoziiert wird.
Krankengeschichte – Aufzeichnung 3

FetalCare meldete, dass die 'Kriterien für Normalität' nicht
erfüllt wurde, begründet auf: Keine Episoden hoher Variation,
keine Bewegungen und weniger als 3 Beschleunigungen, hohe Frequenz des
sinusoidal Rhythmus und keine Beschleunigungen.
38. Schwangerschaftswoche.
Dieses Baby wurde um 14:43 am folgenden Tag durch KS ohne Wehen entbunden.
Das Baby war weiblich und wog 3.252 g. Ein dickes Mekonium fiel auf
und das Baby wurde als sehr blass beschrieben. Es wurde eine fetomaternale
Transfusion vermutet.
Die Apcar-Scores lagen bei 1 bei einer Minute, bei 8 bei fünf Minuten
und bei 9 bei zehn Minuten.
Arterieller pH-Wert war 7,19, Basendefizit 7,0
Das Baby wurde auf die SCBU gebracht, wo es eine Bluttransfusion erhielt
und die SCBU drei Tage nach der Entbindung verließ und schließlich
nach 6 Tagen nach Hause entlassen wurde.
Dieses Beispiel zeigt ein schnelles sinusoidales ("Sägezahn")
Muster, assoziiert mit fetaler Anämie.
Krankengeschichte – Aufzeichnung 4

FetalCare meldete, dass die 'Kriterien für Normalität' nicht
erfüllt wurden, begründet auf: Kurzzeitvariation (ms) 2,1,
weit unter dem vorhergesagten Wert, und Suche nach dem sinusoidalen
Rhythmus, Warnung: Frühgeburt (<2,6ms)
28. Schwangerschaftswoche.
Dies ist die Aufzeichnung, auf die im Literaturverweis 1 des Sonicaid
FetalCare Clinical Application Guide verwiesen wird. Die Autoren dieser
Schrift schreiben, dass bei der ersten Analyse mit dem Sonicaid
System8002 "eine Episode hoher Variation (normalerweise ein
verlässlicher Indikator für Normalität) zwischen 6 und
11 Minuten (Amplitude, 36 ms) und zwei Episoden niedriger Variation
(16 und 14 ms) festgestellt wurden . Die bedenkliche Bedeutung der Aufzeichnung
wurde zu dieser Zeit abgeschätzt, aber es wurde entschieden, den
Fötus nicht zu entbinden, das er klein (<500 g) und unreif war;
er starb während der nächsten 24 Stunden in utero. Dies zeigte,
dass eine Episode hoher Langzeit-FHR-Variation bei einer anderweitig
terminalen Aufzeichnung auftreten kann, jedoch war die Variation sehr
ausgeprägt, was bei normalen Aufzeichnungen im Allgemeinen nicht
auftritt. Dies regte eine erneute Prüfung der Langzeitvariation
als einziges Maß der FHR-Variation an, sodass die Identifzierung
von terminalen Aufzeichnungen präziser gemacht werden könnte."
FetalCare, die neue verbesserte Version des Programms, identifiziert
keine Episode hoher Variation.
Dieses Beispiel veranschaulicht einen langsamen sinusoidalen Rhythmus
mit sehr niedriger STV, was normalerweise mit drohendem intrauterinen
Tod assoziiert wird.
Krankengeschichte – Aufzeichnung 5

FetalCare meldete, dass die 'Kriterien für Normalität' nicht
erfüllt wurden, begründet auf: Kurzzeitvariation (ms) 2,6,
unnormal niedrig, Suche nach dem sinusoidalen Rhythmus. Warnung: Frühgeburt
(<2,6ms)
34. Schwangerschaftswoche. Gravida 1, Para 0.
Die Patientin wurde am 15. August um 11:20 mit fetaler Tachykardie eingewiesen.
Keinevorherigen Komplikationen. Es wurde eine fetale supraventrikuläre
Tachycardie diagnostiziert.
Die Behandlung der Mutter mit Digoxin wurde eingeleitet. CTGs wurden
während der nächsten 48 Stunden mehrmals täglich
erstellt. Die Aufzeichnungen waren einheitlich flach mit einer FHR um
200 bpm und niedriger STV, aber guten fetalen Bewegungen. Diese Aufzeichnung
wurde um 14:02 am 17/08/90 gestartet und lief für 60 Minuten. Das
Basisniveau wurde neu eingestellt, um Veränderungen der Frequenz
zu verfolgen. Um 14:51, während die letzte aufgelistete Aufzeichnung
lief, fiel die FHR abrupt auf 140 bpm. Sie stabiliserte sich dann als
reaktive Aufzeichnung um 150 bpm. Um 15:02 beendete der Computer die
Aufzeichnung automatisch und druckte die Aufzeichnung aus. Eine weitere
Computeraufzeichnung wurde sofort, um 15:05, gestartet und für
20 Minuten fortgesetzt. Dies war eine normale reaktive Aufzeichnung
mit einer basaler Herzfrequenz von 134 und 6 Beschleunigungen. Die Schwangerschaft
nahm einen normalen Verlauf, ohne ein Wiederkehren der Tachkardie. Das
Baby wurde durch elektiven KS am 21/09/90 wegen Beckenendlage entbunden
(39. Schwangerschaftswoche, Gewicht 3840 g).
Apgar-Score 10 bei 10 Minuten
Arterieller pH-Wert 7,28 Basendefizit 0,2
Venöser pH-Wert 7,36 Basendefizit 2,1
Das Baby wurde weitere 9 Monate mit Digoxin behandelt.
Dieses Beispiel zeigt die Veränderung von einer Tachykardie mit
200 bpm zur normalen reaktiven Aufzeichnung mit 150 bpm.
Krankengeschichte – Aufzeichnung 6

FetalCare meldete dass die 'Kriterien für Normalität' erfüllt
wurde.
Diese Patientin hatte von reduzierten fetalen Bewegungen berichtet.
Sie wurde am Tag der Aufzeichnung induziert und gebar spontan um 11:44
einen Jungen mit 3.201g.
ApgarScores waren 9 bei einer Minute und 10 bei zehn Minuten, mit normalen
Blutgasen.
Dieses Beispiel veranschaulicht eine längere Periode ruhigen Schlafs
(nicht unterscheidbar von einer Aufzeichnung eines gefährdeten
Fötus), niedrige Variation von 0-33 Minuten gefolgt von einer Episode
hoher Variation (aktiver Schlaf) von 33-60 Minuten. Siehe Abschnitt
über "Wie lange sollten wir beobachten" im Sonicaid FetalCare
Application Guide.

